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TU Berlin

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Abgeschlossene Forschungsvorhaben

  • Geschäftsmodelle für Smart Meter - Qualitative Analyse und Simulation der Handlungsoptionen für Smart Meter
  • Modell zur Untersuchung von Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit in Stromerzeugungstechnologien
  • Simulation von Technologie-Lerneffekten zur Bestimmung des wirtschaftlichen Potentials für Kraftwerke mit Kohlendioxidrückhaltung
  • Zyklen bei Kraftwerksinvestitionen in liberalisierten Märkten - Ein Modell des deutschen Stromerzeugungsmarktes
  • Erfolgsfaktoren bei Merger & Acquisition in der deutschen Energiewirtschaft
  • Effiziente Integration erneuerbarer Energien in den deutschen Elektrizitätsmarkt
  • Analyse von Determinanten der Großhandelspreise für Elektrizität anhand einer Systemstudie des deutschen Marktes
  • Möglichkeiten des Least-Cost Planning zur Energiekostenminimierung für den Haushaltssektor in der Elektrizitätswirtschaft
  • Education and Training Programme in Energy Management
  • Beitrag zur Stabilität von Inselnetzen mit photovoltaischen Generatoren unter Verwendung wissensbasierter Systeme
  • Integration des Umweltschutzes in die Integrierte Ressourcenplanung
  • Integrierte Planung von Elektrizitätsversorgungssystemen in Entwicklungsländern am Beispiel Indonesien
  • Zeitvariable lineare Stromtarife - eine empirische Untersuchung im Versorgungsgebiet der Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft
  • Förderung von Elektrostraßenfahrzeugen in Berlin
  • Kooperation mit dem griechischen Institute for Technological Application and ELKEPA-Greek Productivity Centre
  • Der Einfluss der Gewässerverschmutzung auf die Kosten der Trink- und Brauchwasserversorgung in der Bundesrepublik Deutschland
  • CO2-Emission von Energiesystemen zur Stromerzeugung unter Berücksichtigung der Energiewandlungsketten
  • Utilization of Compacted Cotton Stalks for Energy in the Republic of the Sudan: The Case of Generation Steam by Using Cotton Stalk Briquettes in Boilers
  • Möglichkeiten des Lastmanagements bei zeitvariabler Elektrizitätspreisbildung in Industriebetrieben der Bundesrepublik Deutschland
  • Entwicklung eines Optimierungsmodells zur Elektrizitätsversorgungsplanung für ländliche Gebiete in Entwicklungsländern
  • Intersektoraler Wandel und Energieeinsatz im Verarbeitenden Gewerbe der Bundesrepublik Deutschland

Geschäftsmodelle für Smart Meter - Qualitative Analyse und Simulation der Handlungsoptionen für Smart Meter

Montag, 09. Februar 2015

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Michael Zeller

abgeschlossen:2014

Smart-Meter sind intelligente Messeinrichtungen, welche einen automatisierten bidirektionalen Informationsaustausch zwischen Endkunden und Elektrizitätsversorgungsunternehmen ermöglichen. Ziel der Bundesregierung ist eine flächendeckende Verbreitung von intelligenten Stromzählern in den nächsten Jahren. Gleichzeitig wurde mit der Liberalisierung des Messwesens ein neuer Wettbewerbsmarkt geschaffen.

Auf diesem Markt wird die Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen ein entscheidender Erfolgsfaktor sein. Im Wesentlichen besteht ein Geschäftsmodell aus einem Wertangebot, einer Wertstruktur und einer Wertlogik. Neuerungen der Geschäftsmodelle von Elektrizitätsversorgungsunternehmen beinhalten neue Dienstleistungen und ein verändertes Portfoliomanagement. Die Integration der Endkunden in die Geschäftsmodelle bietet ein erhebliches Potenzial, insbesondere die Steuerung des Verbrauchs und der verteilten Erzeugung.

Ziel der Arbeit ist es, einen Ansatz zur Geschäftsmodellanalyse für Energieversorgungsunternehmen zu entwickeln und neue Geschäftsmodelle für Smart-Meter zu bewerten. Für die qualitative Bewertung der Geschäftsmodelle erfolgt eine empirische Untersuchung von Elektrizitätsversorgungsunternehmen entlang der Wertschöpfungskette. Die quantitative Bewertung erfolgt mittels einer systemtechnischen Abbildung der Wertlogik in einem Simulationsmodell.

http://www.ub.tu-berlin.de/universitaetsverlag-und-hochschulschriften/verlagsprogramm/isbn/978-3-7983-2724-5/ [1]

Modell zur Untersuchung von Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit in Stromerzeugungstechnologien

Ansprechpartner: Dr. Ralph Schemm

abgeschlossen: 2011

Seit Beginn der neunziger Jahre ist die deutsche ordnungspolitische Rahmenstellung für die Energieversorgung von unterschiedlichen Leitlinien und Gesetzen geprägt. Hierbei ist insbesondere die Liberalisierung des Elektrizitätsmarktes durch die Umsetzung der Binnenrichtlinie 96/92/EG sowie 2003/54/EG hervorzuheben, womit eine klare Stärkung der Marktverantwortung und damit eine Übertragung an die Markteffizienz zur Preisgestaltung und zum Energieaustausch einherging. Der sich in diesem Zusammenhang entwickelnde deutsche börsliche Spot- und Terminhandel an der European Energie Exchange (EEX) schafft durch die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage eine transparente variable Preisfestlegung für Elektrizität und überlässt die dabei zum Einsatz kommenden Erzeugungstechnologien den Marktkräften. Auf der anderen Seite wird diese Entwicklung von einer Reihe ordnungspolitischer Eingriffe konterkariert. In diesem Zusammenhang steht u.a. das Erneuerbare Energiegesetz (EEG). In der Dissertation wird das Investitionsverhalten in fossile und regenerative Technologien anhand eines fundamental basierten Gleichgewichtsmodells für den Spotmarkt untersucht. Hierbei steht der Ansatz der modernen Portfoliotheorie im Vordergrund, nachdem Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit durch Abwägung von Rendite- Risikoparametern eines Portfolios getätigt werden. Die Modellierung der Unsicherheit in Form der zukünftigen Ausprägung der preis- und mengenbeeinflussenden Größen erfolgt mit stochastischen Prozessen. Diese werden für die fundamentalen regenerativen Einflussfaktoren (Globalstrahlung, Windgeschwindigkeit, Temperatur), der Brennstoffpreise (Steinkohle und Gas) und der Last in stundenscharfer Auflösung entwickelt. Der Einfluss unterschiedlicher Fördermodelle (Festpreis, Quotenmodell, etc.) für regenerative Technologien soll auf das Investitionsverhalten und die Marktpreisdynamik untersucht werden. Im Anschluss werden Instrumente entwickelt, die marktkonform eine Erhöhung regenerativer Technologien im Investitionsportfolio erzielen

Simulation von Technologie-Lerneffekten zur Bestimmung des wirtschaftlichen Potentials für Kraftwerke mit Kohlendioxidrückhaltung

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Bernhard Kogelschatz

abgeschlossen: 2009

Kohlendioxidrückhaltung in Kraftwerken ist eine Technologie zur Emissionsvermeidung. Technologischer Fortschritt hängt von der gesammelten Erfahrung bei der Anwendung von Technologien ab. Bei Kraftwerken führt vermehrte Anwendungserfahrung zu höheren Wirkungsgraden und anderen Verbesserungen. Die zukünftigen Eigenschaften von Kraftwerken, der Neubau von Kraftwerken auf Grundlage verschiedener Technologien, der CO2-Zertifikatspreis, die Ausnutzungsdauer der unterschiedlichen Kraftwerke und weitere Einflussgrößen des wirtschaftlichen Potentials für Kraftwerke mit Kohlendioxidrückhaltung beeinflussen sich gegenseitig. Mit Hilfe des vorgestellten Simulationsmodells kann die Entwicklung der Potentialrealisierung abgeschätzt werden. Es wird ein Entwicklungspfad vorgestellt, bei dem sich wirtschaftliches Potential ab dem Jahr 2040 eröffnet. Das Verfahren folgt dem Ansatz der wirkungsstrukturgültigen Abbildung des maßgeblichen Systems.

Zyklen bei Kraftwerksinvestitionen in liberalisierten Märkten - Ein Modell des deutschen Stromerzeugungsmarktes

Ansprechpartner: Dr. Lars Gaidosch, Kontakt über das Sekretariat des Fachgebietes
abgeschlossen: 2007

In den nächsten 10 bis 15 Jahren ist sowohl für Deutschland und Europa als auch weltweit knapp die Hälfte der heute installierten Kraftwerksleistung zu ersetzen bzw. neu zu errichten. Inwiefern in diesem Zusammenhang Zyklen bei Kraftwerksinvestitionen auftreten können wird für den deutschen Stromerzeugungsmarkt untersucht. Kraftwerksinvestitionen müssen heute unter veränderten Rahmenbedingungen stattfinden. Weltweit werden Strommärkte liberalisiert und so dem Wettbewerb geöffnet. Das Entscheidungskalkül der Unternehmen bezüglich Kraftwerksinvestitionen hat sich gegenüber der Zeit vor der Liberalisierung verändert. Durch die Liberalisierung sind die Gebietsmonopole der Energieversorgungsunternehmen aufgelöst worden und die Endkunden können ihren „Stromversorger“ frei wählen. Investitionen in Kraftwerke zur Stromerzeugung müssen heute in wettbewerblichen Märkten unter Unsicherheit erfolgen. In anderen Branchen, die seit langem wettbewerblich organisiert sind und eine vergleichbar hohe Kapitalintensität, Langlebigkeit der Investitionsgüter und lange Bau- und Genehmigungszeiten wie die Stromerzeugung aufweisen – z. B. die Papier- und Zellstoffindustrie, der Immobilienmarkt, das Hotelgewerbe sowie die kommerzielle Luftfahrt kommt es typischerweise zu solchen Investitionszyklen.

Ziel der Arbeit ist es, Gründe von Zyklen bei Kraftwerksinvestitionen zu analysieren und ihre Einflussfaktoren aufzuzeigen. Weiterhin werden Maßnahmen vorgeschlagen, die einem Auftreten von Zyklen bei Kraftwerksinvestitionen entgegenwirken sowie zur Verbesserung einzelwirtschaftlicher Investitionsentscheidungen in zyklischen Märkten ergänzend zur Investitionsrechnung genutzt werden können. Die Untersuchung erfolgt – neben einer Analyse theoretischer Grundlagen von Investitionszyklen – durch eine Modellierung des deutschen Stromerzeugungsmarktes mit der Simulationsmethode System Dynamics.

Erfolgsfaktoren bei Merger & Acquisition in der deutschen Energiewirtschaft

Ansprechpartner: Dr. Niels Stahlke, Kontakt über das Sekretariat des Fachgebietes

abgeschlossen: 2006

Im Jahr 2000 gab es weltweit mehr als 40.000 Unternehmenszusammenschlüsse mit einem Transaktionsvolumen von fast 3.500 Mrd. US-$; in 2001 waren es jeweils etwa 50% weniger. Die Aussichten, diese Zusammenschlüsse erfolgreich durchzuführen, lagen - nach diversen Untersuchungen - bei deutlich unter 50 %. Sie weisen damit ein erhebliches Wertvernichtungsrisiko auf. Auch in der Energiewirtschaft sind seit dem Begin der Liberalisierung 1998 starke Konzentrationstendenzen zu verzeichnen, die sich mit zunehmender Deregulierung noch verstärken werden.

In dieser Arbeit sollen die Determinanten für erfolgreiche Zusammenschlüsse und deren Wirkungsweise - in der Energiewirtschaft - empirisch und statistisch genauer untersucht werden.

Dazu werden zunächst die relevanten Erfolgsfaktoren anhand spezieller Fragebögen bei Managern von Energieunternehmen ermittelt. Die Aufnahme der Erfolgsfaktoren erfolgt dabei nach den Phasen der Unternehmenszusammenschlüsse:

· Pre Merger,
· Vertragsabschluss und
· Post Merger.

Im Anschluss an die Ermittlung der Erfolgsfaktoren soll versucht werden, einen Zusammenhang zwischen den Erfolgsgrößen der teilnehmenden Unternehmen und den relevanten Erfolgsfaktoren nachzuweisen. Bei der Ermittlung des unternehmerischen Erfolgs der teilnehmenden Unternehmen werden neben den operativen und strategischen auch soziale und kulturelle Erfolgsindikatoren berücksichtigt.

Die Arbeit soll einen wissenschaftlich abgesicherten Beitrag zur Verbesserung der Erfolgsaussichten bei der Planung und Durchführung sowie den Wirkungszusammenhängen von Fusionen und Kooperationen in der leitungsgebundenen Energiewirtschaft leisten, um die erheblichen Risiken derartiger Zusammenschlüsse zu minimieren.

Weitere Themenkomplexe dieser Arbeit sind neben den Entwicklungen und den Veränderungsprozessen in der Energiewirtschaft seit 1998 die zukünftigen Entwicklungstendenzen vor dem Hintergrund der fortschreitenden nationalen und europäischen Liberalisierung bei den leitungsgebundenen Energien.

Effiziente Integration erneuerbarer Energien in den deutschen Elektrizitätsmarkt

Ansprechpartner: Dr. Christian Nabe, Kontakt über das Sekretariat des Fachgebietes

abgeschlossen: 2006

Erneuerbare Energien zur Stromerzeugung haben aufgrund ihrer besonderen Charakteristika u.a. der Erzeugung (stochastisch schwankend) und Kostenstruktur (geringe variable Kosten) kurzfristig Auswirkungen auf den Einsatz und langfristig auf die Struktur des konventionellen Kraftwerksparks. Herkömmliche Vergütungsmodelle für den erzeugten "grünen" Strom wie Einspeisevergütung und Quotenregelung bieten keine Anreizwirkungen für eine auch langfristig effiziente Integration dieser Energieträger in den Strommarkt. In diesem Forschungsprojekt werden daher Ansatzpunkte für eine ökonomisch effiziente Förderstrategie entwickelt, die den Marktwert von grünem Strom berücksichtigt.

Analyse von Determinanten der Großhandelspreise für Elektrizität anhand einer Systemstudie des deutschen Marktes

Ansprechpartner: Dr. Jörg Borchert
abgeschlossen: 2002

In einer vergleichenden Betrachtung von Spotpreisen verschiedener nationaler Elektrizitätsmärkte kann man feststellen, dass die jeweils beobachtete Dynamik (Drift und Volatilität) von den fundamentalen Spezifika der Märkte abhängt. Eine einfache Übertragung internationaler Erfahrungen auf einen deutschen Markt ist demnach nicht ohne weiteres möglich. Um Erwartungen bezüglich der Art der Dynamik formulieren zu können, werden im Rahmen des Forschungsvorhabens sowohl betriebswirtschaftliche Motive für das Eingehen von Handel als auch volkswirtschaftliche Begründungen der Handelsflüsse zwischen verschiedenen Marktakteuren gegeben. Darauf basierend wird entsprechend der abgeleiteten Handelsmotive der Akteure sowie der Spezifika des deutschen Elektrizitätsmarktes das Marktgeschehen modelliert. Im Rahmen eines Projektauftrages durch die Handelsabteilung eines deutschen Verbundunternehmens werden das Modell in eine Software umgesetzt und anschließend Preisanalysen durchgeführt. Ergebnis dieser Analysen ist die Abschätzung der Bedeutung verschiedener fundamentaler Ereignisse auf die Volatilität des Spotpreises.

Möglichkeiten des Least-Cost Planning zur Energiekostenminimierung für den Haushaltssektor in der Elektrizitätswirtschaft

Ansprechpartner: Dr. A. Melchert

abgeschlossen: 1998

Unter Least-Cost Planning wird eine Planungsmethode für die leitungsgebundene Energiewirtschaft verstanden, die zum Ziel hat, durch eine simultane Planung der Energiebereitstellung und der Energieverwendung die Gesamtkosten der Energienutzung zu minimieren. Als Ressourcen zur Bedarfsdeckung werden dabei nicht nur Optionen auf der Angebotsseite in die Überlegungen miteinbezogen, sondern auch Optionen der Nachfrageseite wie Stromeinsparung und das Lastmanagement.

Im Rahmen dieses Vorhabens, das noch am Anfang steht, soll untersucht werden, welche Auswirkungen und Möglichkeiten sich ergeben, wenn die Planungsmethode Least-Cost Planning in der Elektrizitätswirtschaft auf die Verbrauchergruppe Haushalte angewandt wird. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Berücksichtigung zeitvariabler linearer Tarife.

Education and Training Programme in Energy Management

Ansprechpartner: Dr.-Ing. H. Homann
abgeschlossen: 1995

Weiterbildung eines Stipendiaten aus der VR China im Bereich Energieberatung/Energiemanagement.

Beitrag zur Stabilität von Inselnetzen mit photovoltaischen Generatoren unter Verwendung wissensbasierter Systeme

Ansprechpartner: Dr.-Ing. B. Klenke
abgeschlossen: 1995

Unter den Techniken zur regenerativen Energienutzung kommt der Photovoltaik besondere Bedeutung zu. Es wird direkt eine Gleichspannung bzw. ein Gleichstrom in Abhängigkeit von der Strahlungsintensität, der Temperatur und anderer Parameter erzeugt. Für die meisten elektrischen Verbraucher muss dieses schwankende Energieangebot in bezug auf Spannung, Frequenz, Kontinuität, etc. aufbereitet werden. Hierfür bietet der Markt eine Reihe von Komponenten an, die den Aufbau von einfachen bis hin zu sehr komplexen Konditionierungssystemen ermöglichen. Dadurch wird die Qualität der erzeugten elektrischen Energie verbessert, aber die Anlagenkosten werden erhöht. Da die Photovoltaik ohnehin noch relativ teuer ist, muss hier ein wirtschaftlich und technisch akzeptabler Kompromiss gefunden werden. Zur möglichst optimalen Erfüllung dieser Forderungen soll daher ein Expertensystem entwickelt werden, das in Lage ist, dem Projektierungsingenieur Informationen über die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Systemkomponenten sowie deren Zusammenwirken untereinander anzubieten und ihn bei der Auswahl und Zusammenstellung der Systemkomponenten zu unterstützen.

Integration des Umweltschutzes in die Integrierte Ressourcenplanung

Ansprechpartner: Dr.-Ing. R. Zühlke
abgeschlossen: 1995

Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) sehen sich in den letzten Jahren einem veränderten Planungsumfeld gegenüber, der Elektrizitätsmarkt wird zunehmend dynamischer, eine Liberalisierung ist geplant und der Umweltschutz hat sich zu einer wichtigen Determinanten in der Planung entwickelt. Eine Folge für EVU ist eine Veränderung des Planungsansatzes, es werden neben den traditionellen Angebotsmanagement-Programmen verstärkt Nachfragemanagement-Programme durchgeführt. In der Arbeit wird untersucht, wie sich der Umweltschutz in diesen neuen Planungsansatz integrieren lässt.

Mit der portfoliogestützten integrierten Ressourcenplanung werden Angebots- und Nachfragemanagement-Programme eines EVU auf ihre Umweltauswirkungen analysiert, dabei werden die gesamten Energiewandlungsketten betrachtet. Strategien zur Änderung der Istsituation können aus der Positionierung im Portfolie abgeleitet werden, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu senken, die ökonomischen Radbedingungen werden beachtet.

Integrierte Planung von Elektrizitätsversorgungssystemen in Entwicklungsländern am Beispiel Indonesien

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. H. Beyer
abgeschlossen: 1994

Besonders in Entwicklungsländern wird die Entwicklung des Elektrizitätssektors als ein Schlüssel zu industrieller und volkswirtschaftlicher Entwicklung und wachsendem Wohlstand gesehen. Dabei sind gerade in dieser Ländergruppe mit dem Ausbau und Betrieb der Stromversorgung gravierende Probleme vor allem durch die hohe Kapitalbelastung verbunden. Während in den Industrieländern verstärkt auch nachfrageorientierte Maßnahmen in die Gestaltung der Versorgungssysteme einbezogen werden, ist die Planung in Entwicklungsländern vor allem auf die Angebotsseite, d.h. auf den Ausbau der Versorgungskapazitäten gerichtet.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens, das noch am Anfang der Arbeiten steht, soll geprüft werden, welche technischen Einsparpotentiale auf der Seite der Stromkonsumenten vorhanden sind und mit welchen Ansätzen sich diese ökonomisch und administrativ realisieren lassen. Es soll dabei insbesondere auch untersucht werden, inwieweit sich "moderne" Planungsinstrumente (z.B. Least-Cost Planning, Demand-Side Management, ...) in die Gestaltung eines umweltverträglichen und ökonomisch sinnvollen Versorgungssystems eines Entwicklungslandes einbeziehen lassen.

Zeitvariable lineare Stromtarife - eine empirische Untersuchung im Versorgungsgebiet der Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft

Ansprechpartner: Dipl.-Volkswirt J.-M. Loch
abgeschlossen: 1994

In den letzten Jahren sind im In- und Ausland eine Reihe von Überlegungen im Hinblick auf Änderungen bestehender Preissysteme in der Elektrizitätswirtschaft angestellt worden. Dieses wurde unter anderem veranlasst durch Energiesparbemühungen, durch steigende Umweltbelastungen und durch geänderte Kostenstruktur bei der Stromversorgung. Mit einer geeigneten Preisgestaltung sollte insbesondere die rationelle Energieverwendung sichergestellt werden und zugleich die ökonomische Effizienz des elektrischen Energiesystems erhöht werden. Diese grundsätzlichen Überlegungen haben zu einigen Modellvorhaben in Städten der Bundesrepublik geführt, deren Entwicklungsstand zur Zeit unterschiedlich ist. Diese Vorhaben sehen grundsätzlich die Einführung eines zeitvariablen linearen Stromtarifs mit verschiedenartigen Modifikationen für ausgewählte Tarifabnehmer vor, um zu überprüfen, ob durch eine derartige Preisgestaltung eine Verlagerung elektrischer Leistung und damit langfristig eine Kapazitätsreduzierung erreicht werden kann. Mit dem vorliegenden Projekt sollen im Versorgungsgebiet der BEWAG weitergehende Untersuchungen vorgenommen werden.

Ziel des Vorhabens ist es, die wirtschaftliche Effizienz und die technische Realisierbarkeit der Einführung zeitvariabler Stromtarife zu überprüfen. Dabei wird zum einen anhand eines Feldversuches untersucht, ob und wie Nachfrager im Haushaltsbereich auf kostenorientierte zeitvariable Strompreise reagieren, zum anderen ob und wie auf diese Weise Energie- und Kosteneinsparungen für Versorger und Verbraucher in einem Elektrizitätsversorgungssystem bei relativ geringem Kapitaleinsatz ermöglicht werden könnten.

Die Durchführung der Arbeiten wird von der BEWAG finanziell unterstützt.

Förderung von Elektrostraßenfahrzeugen in Berlin

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. K. Wein
abgeschlossen: 1994

Zur Lösung der Verkehrsprobleme in Berlin wird zunehmend auch der Einsatz von Elektro-PKWs diskutiert. Um Anreize für den Erwerb solcher Fahrzeuge zu geben, sind allerdings von staatlicher Seite finanzielle Zuwendungen notwendig, da die Fahrzeuge im Vergleich mit konventionellen Fahrzeugen teurer sind. Ziel dieser Studie soll es sein, basierend auf der Abschätzung des Einsatzpotentials dieser Fahrzeuge in Berlin, die Kosten möglicher Förderkonzepte zu ermitteln.

Kooperation mit dem griechischen Institute for Technological Application and ELKEPA-Greek Productivity Centre

Ansprechpartner: Dr.-Ing. R. Zühlke
abgeschlossen: 1994

Kooperation der o.g. Organisationen im Bereich Energiemanagement. Mitarbeit des Fachgebietes an einem Weiterbildungsprogramm mit dem Schwerpunkt rationelle Energieverwendung in der Industrie.

Der Einfluss der Gewässerverschmutzung auf die Kosten der Trink- und Brauchwasserversorgung in der Bundesrepublik Deutschland

Ansprechpartner: Dr.-Ing. H. Homann
abgeschlossen: 1993

In der Studie werden die Kosten abgeschätzt, die durch die Verschmutzung von Grund- und Oberflächengewässern bei der öffentlichen und privaten Trinkwasserversorgung sowie der industriellen Brauchwasserversorgung entstehen. Es wurde ein Modellansatz entwickelt, der die Folgen schadstoffspezifischer Gewässerbelastungen in Abhängigkeit von den Reaktionen der betroffenen Unternehmen unterschiedlichen Kostenkategorien (Beseitigungs-, Ausweich- sowie Planungs- und Überwachungskosten) zuordnet. Grundlage des Modells sind Daten der Umweltstatistikerhebungen der Jahre 1975, 1979 und 1983 und weitere statistische Daten, die eine Abschätzung der aktuellen und potentiellen Gewässerbelastung auf Kreisebene ermöglichen. Der Kostenrahmen wird für unterschiedliche spezifische Kostensätze (Basisfall und zwei Kostenszenarien) abgeschätzt. Außerdem wird ein Belastungsszenario entwickelt, das deutlich macht, dass die derzeit schon hohen Folgekosten sich in Zukunft bei gleichbleibenden Randbedingungen mehr als verdoppeln werden.

CO2-Emission von Energiesystemen zur Stromerzeugung unter Berücksichtigung der Energiewandlungsketten

Ansprechpartner: Dr.-Ing. B. Lewin
abgeschlossen: 1993

Mit der Stromerzeugung ist neben dem Betrieb des Kraftwerks eine vor- und nachgelagerte Prozesskette verbunden, die mit der Gewinnung der Energieträger beginnt und bis zur Entsorgung der Rückstände reicht. Mit der Prozesskette sind CO2-Emissionen verbunden, die der Stromerzeugung zugerechnet werden müssen.

Ziel ist es, CO2-Emissionsfaktoren in CO2/kWhel zu berechnen, die die gesamte Prozesskette beinhaltet. Dadurch werden beispielsweise auch bei den oft als CO2-freien regenerativen Energien und der Kernenergie Emissionen erkannt und ihr möglicher Beitrag zur Milderung des Treibhauseffektes neu eingeschätzt.

Durch die ermittelten CO2-Emissionsfaktoren ist ein Vergleich ganzer Energiesysteme zur Stromerzeugung möglich, während bisher die Betrachtung auf den Energiewandler beschränkt blieb. Das Forschungsvorhaben basiert auf für den gegenwärtigen Stand der Technik typischen Verfahren, ermöglicht jedoch auch die Variation der wesentlichen Einflussparameter, so dass auch die erkennbaren Entwicklungen abgebildet werden können.

Utilization of Compacted Cotton Stalks for Energy in the Republic of the Sudan: The Case of Generation Steam by Using Cotton Stalk Briquettes in Boilers

Ansprechpartner: Dr. A. Mukhtar Mahgoub
abgeschlossen: 1991

Möglichkeiten des Lastmanagements bei zeitvariabler Elektrizitätspreisbildung in Industriebetrieben der Bundesrepublik Deutschland

Ansprechpartner: Dr.-Ing. M. Dittmer
abgeschlossen: 1988

Entwicklung eines Optimierungsmodells zur Elektrizitätsversorgungsplanung für ländliche Gebiete in Entwicklungsländern

Ansprechpartner: Dr.-Ing. U. Lorenz
abgeschlossen: 1988

Intersektoraler Wandel und Energieeinsatz im Verarbeitenden Gewerbe der Bundesrepublik Deutschland

Ansprechpartner: Dr.-Ing. L. Mansfeld
abgeschlossen: 1987

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